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Bei der Arbeit

 

Pflanzenheilkunde

Pflanzen bilden meistens die Grundlage unserer Ernährung mit Getreide, Gemüse, Früchten und Pilzen. Diese Pflanzen ernähren den Körper, lassen ihn kräftig, flexibel und funktionstüchtig sein.

Die Heilpflanzen werden als eine gesonderte Kategorie eingeteilt. Dabei ist zu beachten, dass Nahrungspflanzen durchaus auch eine heilkräftige Wirkung im Körper entfalten, sie aber vor allem die ernährende Funktion übernehmen und neutraler in ihrer Wirkung sind.

Heilpflanzen haben in der Regel eine stärkere Wirkung auf den Organismus als Lebensmittel. Sie werden vorbeugend eingesetzt, zu Beginn einer Erkrankung oder wenn der Körper schon krank ist, gegeben.

Im Extrem sind sie giftig und nur mit Vorsicht zu gebrauchen.
In der Pflanzenheilkunde werden alle Pflanzen entsprechend ihrer Wirkung und der vorhandenen Symptome eingesetzt.

Heilpflanzen wirken auf verschiedenen Ebenen im Körper. Sie können fehlende Stoffe ergänzen, Organe anregen, ihre Arbeit (besser) zu tun, sie können entgiften, Lymphe bewegen, erwärmen, kühlen, sie können beruhigen, sedieren, ausgleichen, Schmerzen stillen und sie können auch auf der seelischen Ebene wirken.

Das ist besonders bei den Bachblüten und der Aromatherapie bekannt, läßt sich aber auch mit einem einfachen Tee aus bestimmten Pflanze erreichen.

Heilpflanzen können unterschiedlich verabreicht werden. Häufig werden sie als Tee aufgegossen und getrunken. Sie können aber auch als Tinktur, (das ist ein alkoholischer Auszug aus den Pflanzen), als Sirup, Lutschbonbon, als homöopatisches Mittel, als ätherisches Öl, als Ölauszug, Salbe oder Creme verordnet werden.

Je nach Art der Anwendung kann die
Wirkung ein und derselben Pflanze
sehr unterschiedlich sein.

Drache